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Bürgerinitiative gegen Müllverbrennung in Salzbergen e.V. |
Presse

Quellenangabe: Lingener Tagespost, 11.09.2001, Lokales
Thema MVA war in Salzbergen nicht wahlentscheidend
Von Thomas Pertz
Lingen
Im Altkreis Lingen sind nach Auszahlung aller Stimmen zur Kommunalwahl größere Überraschungen ausgeblieben. Die CDU hat Überall ihre Vormachtstellung verteidigen oder gar ausbauen können.
Hoffnungen der SPD zum Beispiel in Salzbergen, die Mehrheit der Christdemokraten kippen zu können, erfüllten sich nicht. Gerade dort hatten sich die Sozialdemokraten große Hoffnungen gemacht, bei der Zahl der Sitze zulegen zu können. Die Erwartung des SPD-Fraktionschefs Willi Jansen, dies mit der ablehnenden Haltung der Genossen zum Thema Müllverbrennungsanlage bewerkstelligen zu können, schlug allerdings fehl. Von den 21 zu vergebenden Sitzen entfielen 13 auf die CDU, acht auf die SPD. Jede Fraktion gewann im Vergleich zu 1996 einen Sitz hinzu, Das Stärkeverhältnis bleibt also unverändert.
Innerhalb der Salzbergener SPD-Fraktion hat es allerdings Verschiebungen gegeben. Drei Vertreter der Bürgerinitiative, darunter auch BI-Vorsitzender Winfried Furch, sind nun mit Sitz und Stimme dabei. Willi Jansen, der bei den Kommunalwahlen 1996 noch 2319 Stimmen auf sich vereinigt hatte, musste sich Sonntagabend mit 1750 Stimmen "begnügen'". Bürgermeisterin Anni Brinker (CDU) erhielt mit 992 Stimmen das zweitbeste Ergebnis bei den Einzelstimmen. Auch sie musste im Vergleich zu 1996 deutliche Einbußen hinnehmen. Vor fünf Jahren hatte die Bürgermeisterin noch 1449 Stimmen erhalten.
... (BI: weiterer Bericht beschäftigt sich mit anderen Orten des Altkreises Lingen).